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SchCool in die Schul: Aus Klimapunkten werden 2000 Bäume

22. Juni 2026 News feed

Junge-Klimastars ausgezeichnet

Das große Schulweg-Klimafest im Schlosshof Lodron der Musikmittelschule Gmünd bildete am Freitag, 19. Juni 2026, den Höhepunkt der diesjährigen Aktion „Cool in die Schul“, die seit 2021 gemeinsam von Bacher Reisen und der Klima- und Energiemodellregion (KEM) Lieser-/Maltatal umgesetzt wird.

Für Projektinitiatorin Marlene Bacher steht fest: „Die Schüler sind die Stars des heutigen Tages. Ihr Einsatz am Schulweg macht den Erfolg der Aktion erst möglich. Denn jede Busfahrt, jeder Schulweg zu Fuß zählt. Unser Ziel ist es, sichtbar zu machen, dass jeder Beitrag im Umweltschutz wichtig ist.“

120 Schüler aus sieben Schulen und 35 Klassen im Lieser-/Maltatal waren an rund 80 Prozent der Schultage mit dem Bus oder zu Fuß unterwegs und legten mit ihren Klimapunkten den Grundstein für einen Klimaschutzwald mit 2.000 Bäumen. Diese werden als klimafitter Mischwald – darunter Lärche, Bergahorn, Weißtanne, Stieleiche und Buche – in der Region Lieser-/Maltatal gepflanzt und kommen Familien zugute, die nach persönlichen Schicksalsschlägen Unterstützung bei der Bewirtschaftung ihrer Waldflächen benötigen. Die Österreichischen Bundesforste begleiten das Projekt fachlich.

Damit verbindet „Cool in die Schul“ nachhaltige Mobilität erstmals mit sozialem Engagement und regionaler Wertschöpfung. „Aus einer Initiative zur bewussten Nutzung des öffentlichen Verkehrs ist ein mehrfach ausgezeichnetes Leuchtturmprojekt entstanden, das sich stetig weiterentwickelt“, betont KEM-Manager Hermann Florian.

LR Sebastian Schuschnig wertet die Schulwegaktion als Vorzeigebeispiel für Kärnten

Mobilitätslandesrat Sebastian Schuschnig, bereits zum vierten Mal Ehrengast der Veranstaltung, bezeichnet die „Cool in die Schul“ als Vorzeigebeispiel für Kärnten: „Die Schulkinder von heute sind die Fahrgäste des öffentlichen Verkehrs von morgen. Die Aktion animiert Kinder, Lehrer und Eltern mit spielerischen Anreizen zur Nutzung des öffentlichen Verkehrs, erhöht die Sicherheit am Schulweg und schafft Bewusstsein für nachhaltige Mobilität im ländlichen Raum.“

Auch vom diesjährigen Schwerpunkt zeigte sich der Landesrat begeistert: „Ein besonderes Highlight ist die Aktion mit den Bäumen. Wenn man eine Idee pflanzt, kann daraus etwas Großes entstehen. Die Kinder leisten damit einen wertvollen Beitrag – nicht nur für die Region, sondern für ganz Kärnten.“

Auch Bezirkshauptmann Markus Lerch hob den Mehrwert hervor: „,Cool in die Schul‘ verbindet mehrere Ziele: Die Kinder lernen den bewussten Umgang mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Gleichzeitig erleben sie ganz konkret, was es bedeutet, einen Baum zu pflanzen und Verantwortung dafür zu übernehmen. Der Gedanke ‚Aus der Region für die Region‘ spielt dabei eine zentrale Rolle. Es ist wichtig, den Kindern Wurzeln zu geben.“

Wenn aus Schulwegen Zukunft wächst

Stellvertretend für das außergewöhnliche Engagement der teilnehmenden Kinder wurden beim Schulweg-Klimafest in Gmünd besonders aktive Schüler:innen in den Kategorien Fußgänger und Busfahrer vor den Vorhang geholt.

Emely und Leonie von der Volksschule Rennweg zeigten sich stolz über ihre Auszeichnung: „Wir sind schon vier Jahre mit dabei und freuen uns sehr über die Ehrung. Die tollen Preise motivieren uns zusätzlich.“ Auch Luca von der Mittelschule Gmünd ist von Beginn an begeistert dabei: „Dieses Jahr gefällt mir besonders, dass mit den Bäumen Familien geholfen wird. So sammeln wir Punkte und tun gleichzeitig etwas Gutes.“

Für große Begeisterung unter den Schüler:innen sorgte der Besuch von Ski-Star Marco Schwarz. Der Kärntner nahm sich Zeit für Autogramme und Fotos und hinterließ strahlende Gesichter bei den Kindern. Beeindruckt zeigte sich der Spitzensportler von der Baum-Aktion: „Der Wald ist auch für mich persönlich ein wichtiger Erholungs- und Trainingsort. Dort komme ich zur Ruhe und kann meinen Gedanken freien Lauf lassen. Ich finde die Idee mit den Bäumen großartig. Nachhaltigkeit und regionale Wertschöpfung sind für uns alle wichtig. Wenn jeder einen kleinen Beitrag leistet, kann das viel bewirken – besonders für die nächste Generation.“

Starke Partner für die Umsetzung

Dass die Schulweg-Klimapunkte in 2.000 Jungbäume umgewandelt werden konnten, ist den Sponsoren zu verdanken, die beim Fest persönlich vertreten waren.

„Wir begleiten ,Cool in die Schul‘ von Beginn an im Sinne unseres Mottos ‚Gemeinsam besser leben‘. Die Schüler:innen sind das lebende Beispiel, tagtäglich die Initiative zu ergreifen, um aktiv Klima- und Umweltschutz zu betreiben“, bekräftigte UNIQA -Vertriebsdirektor Rainer Greilberger.

Günther Kratzwald, Vorstandsdirektor der Raiffeisenbank Lieser-Maltatal: „Wir freuen uns, dieses Projekt zu unterstützen. Es zeigt auf eindrucksvolle Weise, wie Klimaschutz, Regionalität und soziales Engagement zusammenwirken. Genau solche Initiativen passen zu unserem Anspruch, Verantwortung in der Region zu übernehmen.“

Jürgen Föhr, Vertriebsleiter von Daimler Buses Austria: „Das Projekt ,Cool in die Schul‘ ist uns wichtig, weil die Verbindung von Umweltschutz, Mobilität und öffentlichem Verkehr eine zentrale Rolle in unserer Gesellschaft spielt. Wir finden es großartig, wie junge Menschen auf spielerische Art an dieses Thema herangeführt werden.“

Mehr als eine Mobilitätsaktion

Die breite Unterstützung für „Cool in die Schul“ zeigte sich auch in der Präsenz zahlreicher weiterer Ehrengäste aus Gemeinden und Regionalentwicklung. Mit dabei waren unter anderem die Bürgermeister Claus Faller (Gmünd), Arnold Prax (Trebesing) und Gottfried Kogler (Krems), Vizebürgermeister Johann Ramsbacher (Rennweg), Vizebürgermeisterin Sylvia Petschar (Gmünd), Martin Steinbacher als künftiger KEM-Manager der Region Lieser-Maltatal sowie LAG-Nockregion-Managerin Katharina Spöck.

Als sichtbares Zeichen erhielt jedes Kind beim Schulweg-Klimafest einen Setzling sowie eine Holz-Plakette zur persönlichen Kennzeichnung mit dem eigenen Namen. Die Jungbäume wurden im Anschluss wieder eingesammelt, da sie nicht direkt vor Ort gepflanzt werden. Stattdessen kommen sie dort zum Einsatz, wo sie optimale Wachstumsbedingungen vorfinden und langfristig gedeihen können.

Die beim Fest präsentierten Setzlinge stehen symbolisch für insgesamt 2.000 Jungbäume, die im Rahmen der Aktion „Cool in die Schul“ ermöglicht wurden. Sie zeigen, wie aus vielen kleinen Entscheidungen im Alltag ein nachhaltiger Mehrwert für die Region entsteht.

Ermöglicht gemacht haben die Aktion:


So funktioniert „Cool in die Schul“

Grundlage der Aktion ist ein CO₂-Schulbus-Klimarechner in Form einer App. Über diese sammeln die Schüler:innen für jede Busfahrt sowie für den Schulweg zu Fuß Klimapunkte. Ziel ist es, nachhaltige Mobilität im Alltag sichtbar zu machen und klimafreundliches Verhalten spielerisch zu fördern. Die im Schuljahr 2025/26 gesammelten Klimapunkte werden erstmals im Rahmen der Aktion gezielt für den Klimaschutz eingesetzt und bilden die Grundlage für die Pflanzung von 2.000 Jungbäumen in der Region.

Weitere Informationen: https://www.cool-in-die-schul.at/


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